Türmeister

Frudu van Pimpville

Bei einigen Seiten ist die Tinte verlaufen, daher ist es unmöglich das Geschriebene zu entziffern
und so haben wir nun auch einen Kleriker in unserer Truppe.

Aber wie ging es weiter? Naja erst mal blieben der Kleriker und unser Paladin zurück um die Freihumanoiden zu beschützen, während wir losging um einem unserer beiden Tipps zu folgen. Wir hatten zuvor so nen Typen namens Garret kennen gelernt. Der war früher mal Mitglied im „Dunklen Fürstentum“. Zuerst gab er uns nen nutzlosen Tipp: Wir sollten nach so nem Schnösel suchen, der sich „der Kavalier“ nannte. Der hing normalerweise im Abendwind ab. Dank unserer fehlerhaften Aktion zuvor, mit der Barschlägerei hatten die verfluchten Messerwetzer unsere Absicht aber leider schon erschnüffelt. Der Abendwind ist jetzt kein Assassinen Treffpunkt mehr.

Wir hatten aber noch einen anderen Tipp von Garret bekommen! Ein Vampir namens Julius Magra sollte der Anführer des dunklen Fürstentums sein. Zum Glück hatte uns Gerret auch gleich gesagt wo der hockt. Zu unserem Unglück hockte der verfluchte Blutsauger in einem Turm im Reichenviertel, der schwerer bewacht wird als die Unterwäsche der Herrscherin von Cheliax. Vor dem Turm standen zwei riesige Fleischgolems. Mit etwas nachforschen fanden wir heraus, dass Dinger nur sehr sehr schwer zu zerstören sind, und ordentlich austeilen können. Außerdem belebt Elektrizität sie neu. Genos Blitzfäuste hätten die Dinger also stärker gemacht als schwächer!

Wir hatten aber noch ein anderes Untoten Problem. Genauer gesagt ein Schlampe von Geist, namens Sophia! Wir marschierten also durch Ankar-Te. (Ich musste mich zurückhalten um nicht auf den nächstbesten Zombie ein zu hacken. Diese widerlichen pervertierten Spiegelungen des Lebens, verhöhnen alles für das meine Göttin Pharasma steht!) Wir kamen also zu nem Totenbeschwörer. Zu meiner Erleichterung war alle Magie in Genos Säbel inzwischen futsch, da er das Ding hat exorzieren lassen. (und davon hat dieses Steinhirn mir nichts gesagt! Na egal.) Auf jeden Fall waren wir Sophie endlich los! So die frage war nun wie kommen wir in den verdammten Turm?

In dem wir in die Scheiße stiegen. Ja ich mein das Wortwörtlich. Wir stiegen ins Abwassersystem, von Kaer Maga. Dort musste Grollo unser Halbling sich übergeben, was den Geruch da unten VERBESSERTE! Nach einigem Hin und her Irren fanden wir die Kloake des Turms. Genos stieg mal in Geisterform hinauf und sah sich um. Sehr viel fand er leider nicht heraus. Unter dem Turmklo war ein Gitter. Nachdem wir uns vom Alchemisten eine kleine Bombe besorgt hatten, wollten wir das Ding raus sprengen. Das funktionierte nicht. Also musste Genos selber Hand anlegen. Das erinnert mich bei Gelegenheit daran, das er mir noch ein Seil und einen Kletterhaken schuldet. Ich erspare euch die Details. Wir zerstörten also das Gitter, um in der Toilette einen Fluchtweg zu haben, und gingen uns danach gründlich waschen.

Am nächsten Tag, hatten wir schon einen Plan gefasst. Genos hatte eine gruselige Dahmpirin hinzu gebeten, die Erfahrung im Vampir töten hat. Sie hieß Raven. Ehrlich, ich hab ein wenig Schiss vor der. Die hätte uns allen wahrscheinlich im kollektiv den Arsch aufreißen können. Ganz vertrauen tu ich ihr auch nicht, aber ich weiß das Genos ihr vertraut, und wenn dieser Gut-Stein ihr vertraut ist sie vermutlich in Ordnung. Achja ihr wollt vermutlich unseren irrsinnigen Plan hören. Bevor ich euch noch mehr verwirre: Wir hatten von Garret auch erfahren, das der Vampir die Damen des ältesten Gewerbes dafür bezahlt das er sie aussaugen darf. Also unser Halbling sollte sich als Frudu van Pimpville, der neue Zuhälter in der Stadt ausgeben. Ich, Genos uns Rizz sollten die Leibwachen mimen, und Raven sollte als „Muster“- Exemplar mitkommen, (natürlich entsprechend aufgebrezelt.)

Wir kamen recht gut an den Golems vorbei. Dann passierte etwas schreckliches! Grolle öffnete die Tür des Turmes. Dahinter standen vier GOTTVERDAMMTE Höllenritter!!! Falls ihr Hirnlosen keine Ahnung habt was das ist: Das sind die Elitärsten Krieger des Cheliax Imperiums, (meiner Heimat), die aus so ziemlich allem was ihrer „Ordnung“ nicht passt Hackfleisch machen!
Brrr! Ich sags euch ohne Scham, ich hätte mir beinahe in die Hosen gepisst! Unser halber, Grolle machte nen tollen Job, und wir kamen sehr weit in den Turm hinauf. Dann nahm einer der Höllenritter Grollo und Raven mit zu Vampir. Einer der Höllenritter war Unten zurück geblieben. Es waren nur noch zwei Höllenritter die uns drei bewacht. Dann gingen mir die Nerven durch. Ich war nämlich schon mal einem Höllenritter begegnet,… Meine Familie verehrte schon seit Generationen Pharasma. In Cheliax sind alle Glaubensrichtungen verboten, die nicht Asmodeus huldigen. Wir mussten unseren Glauben also geheim halten. Als Kind war ich mal alleine beim Alten Sam zu Gast, während meine Eltern weg waren. Der alte Sam verehrte wie wir Pharasma. Er hatte auch immer ein Symbol von ihr dabei, gut versteckt in einer Innentasche. Ich wusste nicht wieso, aber als es an der Tür klopfte, versteckte ich mich in einem Kasten. Irgendwie hat man als Kind nen sechsten Sinn für Gefahren. Ich fürchtete mich und wusste nicht mal warum! Der alte Sam öffnete und ich sah wie ein Höllenritter durch die Tür trat.

Mit eiskalter Stimme erklärt er dem alten Sam, dass er der Blasphemie verdächtigt sei. Mit einer Hand griff er nach seinem Kopf, und ich schwöre euch, man konnte fast sehen, dass er die Erinnerungen des alten Sam durchwühlte. Am Ende sagte er nur ein Wort. „Schuldig.“ Dann sah ich wie er dem Alten Sam den Bauch aufschlitze. Der alten Sam versuchte verzweifelt seine Gedärme in seinem Bauch zu behalten. Mein Versteck war ein kleiner Küchenkasten am Ende des Raumes. Nur durch einen kleinen Schlitz, konnte ich erspähen was vor sich ging. Trotzdem hatte ich für einen Moment das Gefühl, dass er bohrende Blick des Höllenritters mich in meinem Versteck erspähte! Der Ritter blieb noch einen Moment stehen, dann drehte er sich um und ging. Seit diesem Tag fürchte ich die Höllenritter. Zurück im hier und jetzt, tat ich also das dümmste aller möglichen Dinge. Ich griff an. Ab da war alles nur noch schwammig. Die beiden Höllenritter versohlten uns den Arsch. Genos warf eine Bombe, seltsam Kinder warfen mit Blitzen um sich,…

Ich kam erst wieder so richtig zu mir als wir wieder draußen vor dem Turm waren. Genos Rizz und ich hatten den Kampf übelst verloren. Zwei Höllenritter waren Genos Bombe zu Opfer gefallen, und wisst ihr was das Beste ist? Die Dreckskerle waren gar keine echten Höllenritter, sondern nur ehemalige! Meine ganze Furcht, für nichts! Als wäre das noch nicht genug war der Vampir wohl der einzige Gute, (oder zumindest neutrale) Vampir in ganz Kaer Maga. Garret hatte uns mit falschen Infos beliefert. Grollo fand nämlich heraus, das Julius Magra rein gar nichts mit dem dunklen Fürstentum zu tun hatte. Wir hatten echt Glück das der Vampir uns gehen ließ. Dieser ganze Mist hätte sich vermeiden lassen, hätte ich nicht die Nerven verloren. Verflucht! Da es keine bösen Vampire zu erschlagen gab, verabschiedete sich Raven. Wir gingen nun also zu Gorret (oder hieß er Girret?) um mit ihm ein ernstes Wörtchen zu reden. Nun wir fanden ihn. Kopf und Körper. Etwa einen Meter von einander entfernt. Die nächste Scheiße.

Nun also völliger zerschlagen, ohne weitere Hinweise und völlig am Ende, gingen wir zur Kneipe der Freihumanoiden begannen zu saufen. Das war nötig. Am nächsten Morgen (nein wir waren nicht mehr besoffen.) hörten die anderen so eine magische Nachricht: „Nicht einmal für einen einfachen Mordauftrag seid ihr zu gebrauchen.“ Diese Mistkerle hatten uns geführt wie einen Ochsen am Nasenring! Dieses verfluchte „Dunkle Fürstentum“. Mir reicht es! Ich habe genug von diesem Scheiß Schattenspiel! Ich finde diese mistigen kleinen Assassinen und dann erschlage ich sie ALLE! Die sollen sich endlich im Kampf stellen. Gah! Genos wollte schon aufgeben, und zurück in seinem Heimat Dorf Urlaub machen! Zu Asmodeus damit sag ich! Diese kleinen Scheißer wollen Krieg?! Den sollten sie haben. Sie sind also ne Geheimorganisation. Gut. JETZT sind sie es nicht mehr.

Wir plakatierten die ganze Stadt damit voll, dass wir Informationen über diese Assassinen-Gilde suchen und für Infos zahlen würden. Rizz Fähigkeit die Gedanken von Leuten zu lesen, erwies sich beim Informationen Filtern als unbezahlbar. (Aber sagt ihm das nicht, sonst verlangt er für so etwas noch mal extra Gold!)
Zumindest eine Typ hatte nützliche Infos. Es gibt hier in Kear Maga einen Tempel der Calistra. Falls ihr’s nicht wisst, das ist die Göttin der Huren und Meuchler, ihre Tempeldienerinnen sind sogar beides in einem. Das beste kommt aber noch! Die dealen mit Informationen!
Das wir also unsere nächste Anlaufstelle.

Wartet nur Assassinen des “Dunklen Fürstentums”. Wir bringen euch um. Wir bringen euch alle um und vernichten eure Organisation. Jetzt ist es Persönlich!

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Wir stecken bis zum Hals in Scheiße!

Wir stecken in der Scheiße. Leider meine ich das diesmal wortwörtlich. Bevor ich aber bei dieser leckeren Sache mehr ins Detail gehe, erzähl ich euch das Ganze besser der Reihe nach.

Wir gingen zum Tempel der Calistra, weil deren Anhängerinnen Huren und Assassinen zugleich sind. Wer ist besser dafür geeignet Assassinen auf zu spüren, als andere Assassinen? Wir heuerten also eine Auftragsmörderin an. Die Assassine war von unserem Auftrag nicht sonderlich begeistert. Wie wir erfuhren töteteten die Anhänger der Calistra normalerweise nur Ehebrecher und Vergewaltiger/innen. Aber wie immer in Kaer Maga, wenn man mit genug Gold herum wedelt tun die Leute alles. Hoffentlich hat die Mörderin mehr Glück als wir, mehr über das „Dunkle Fürstentum“ in Erfahrung zu bringen. Zurück bei unserer Taverne dem gelben Zwerg, kamen haufenweise Scharlatane zu uns, die leichtes Gold verdienen wollten. Kaear Maga ist eine sehr seltsame statt. Jeder Idiot dem irgendwas ungewöhnliches aufgefallen war kam sofort zu uns, egal ob es was mit dem „Dunklen Fürstentum“ zu tun hatte oder nicht. (Aber immerhin zeigten unsere Plakate Wirkung!)

Eine Hure kam zu uns und erzählt uns irgendwas von einem schrumpfenden Freier, der sie immer in einer Kutsche vögelte und dann auf einmal geschrumpft weglief. Ein anderes mal brachte uns ein Straßenkind zu einer Ecke wo irgendjemand mit einer Tinten-Klinge abgemurkst wurde. Absonderlichkeiten nach Absonderlichkeiten tauchten bei uns auf, aber leider keine Hinweise! Das ändert sich, als so eine uralte Frau bei uns vorbei schaute, zumindest dachten wir das. Die alte Frau plapperte davon, dass irgendwelche komischen Gestalten in die Kanalisation eingestiegen seien. Tatsächlich brachte uns die Alte zu einem aufgebrochenen Kanaldeckel am Marktplatz.

Wir hatten zwar keine Ahnung, ob das was mit dem dunklen Fürstentum zu tun hatte, aber bisher war es unser bester Hinweis. Wir stiegen also mal wieder in die mit Scheiße überzogene Kanalisation hinunter. Wir folgten den Fußspuren in der Scheiße. Wir fanden ein humanoides Skelett. Genos krallte sich gleich den Schädel damit wir ihn später via „Lässt-Tote-Sprechen-Käfig“ befragen können. Rizz in seiner Gier fischte sogar einige Wertgegenstände aus dem Kot. Ach scheiß drauf, sein wir ehrlich nachdem wir die Goldkette sahen wühlten wir alle in der Scheiße! Ich danke nur Pharsma das unser Kleriker uns mit seiner Magie mit Wasser abduschen konnte. Wir trafen kurz darauf auf eine Horde von Rizz Artverwandten. (Das soll heißen; Eine Horde riesiger Ratten.) Mit ein bisschen Gebrüll und Schlägen, konnten wir die Mistviecher vertreiben. Bei dieser Aktion, landete mein Streitflegel in der Scheiße,… Genos fischte ihn wieder raus. Ich war noch nie so dankbar dafür, dass unsere Magiefuzzies Wassermagie beherrschen! Wir folgten weiter den Fußspuren, bis wir an ein Gitter kamen. Genos verwandelte sich wieder in einen Geist und erspähte zwei Leute, und einige Scheiße fressende Monster. Wie Rizz uns nachher erklären waren das Oytugs. (Was auch immer das heißen soll.) Ihr könnt euch die Dinger als riesige Bälle, mit einen gigantischen Maul voller Zähne und viel zu vielen Tentakeln vorstellen.

Die zwei mussten doch vom „Dunklen Fürstentum“ sein oder? Ganz sicher sogar! Wer außer Assassinen würde sich hier hinunter in die Kanalisation wagen!? Heroisch versuchten wir also das Gitter aufzubrechen, um uns die zwei zu Schnappen! Der Krach den wir verursachten als wir auf das Gitter einschlugen, alarmierte allerdings die beiden Assassinen. Sie nahmen sogar eines ihrer Oytug Monster mit. Wir machte unsere Waffen bereit, freuten uns darauf ENDLICH das Dunkle Fürstentum erwischt zu haben und,…. ! Es waren Kanalarbeiter. Nach einem klärenden Gespräch bei dem sich Genos sogar mit dem Scheiße fressenden Monster anfreundete, realisierten wir das wir schon wieder in einer Sackgasse gelandet waren.

Als wir nach diesem Treffen die anderen Gänge der Kanalisation durchsuchten, fanden wir nur den Aufenthaltsraum der Kanalarbeiter. Die spielten da irgendwelche komischen Spiele mit Würfeln und stellten sich vor sie wären ganz wer anderer und ganz woanders. Ganz ehrlich bei so einem Job kann ich das sogar verstehen. Die Kanalarbeiter erzählten uns, dass ihr Boss eine Karte der Kanalisation hat. Also gingen wir zu dem. Rizz bekundete natürlich sofort sein Interesse Scheiße-Fischer zu werden. Baaah, das einmal zu machen war schlimm genug und dabei riecht Rizz viel besser mit seiner Rattenschnauze als ich mit meiner eingedroschenen Nase. Wir machte uns also noch ein letztes mal auf in die Kanalisation, um den Fußspuren zu folgen, aber leider fanden wir nichts.

Das war also die nächste Sackgasse. Wir gingen uns Waschen, und gingen dann zum gelben Zwerg. Wenn wir Glück haben meldet sich die Assassine bald bei uns, ansonsten müssen wir ja auch noch mit dem toten Schädel quatschen. Ich hoffe nur wir müssen nie wieder in die Kanalisation, so viel Scheiße reicht mir für meine Leben! Es reicht mir sogar, das ich in diesem verfluchten Eintrag so viele male Scheiße schreiben musste!

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Der Anfang vom Ende!
(des dunklen Fürstentums)

Endlich haben wir sie gefunden! Noch am heutigen Tage löschen wir das Dunkle Fürstentum aus!Es hatte sich wirklich gelohnt die Assassine anzuheuern, sie spürte das Hauptquartier des dunklen Fürstentums für uns auf. Sie fand diese Mistkerle über die Lebensmittel-Händler. Klar, eine so große Geheimorganisation muss auch essen. Den Trick zum Aufspüren muss ich mir merken. Das Hauptquartier des „Dunklen Fürstentums“ befand sich in einer Spelunke namens „zur Pfauenfeder“. Achja, die Assassine fand außerdem heraus, das sich die Typen auch „Das schwarze Auge“ nannten. Immer diese vielen Namen, Baaah!

Vor derm Taverne „zur Pfauenfeder“ aber erhielten wir eine Nachricht von Julius Magra, der uns unverzüglich sehen wollte. Selbst wir sind nicht so dämlich den Vampir nochmal zu verärgern. Also marschierten wir schnurstracks zu ihm. Es traf sich sehr gut, dass er von uns wollte das wir das Dunklen Fürstentum auslöschen. (Etwas das wir sowieso gerade vorhatten.) Er versprach uns, nen Batzen Geld, wenn wir ihm einen Beweis bringen, dass wir die Typen wirklich umgelegt haben.Wir machten uns also wieder auf den Weg zur „Pfauenfeder“. Auf dem Weg, verkauften wir noch den Käfig der es uns erlaubt mit Toten zu reden. Das Ding war bisher sehr nicht hilfreich gewesen, aber immerhin war es einiges wert! Falls sich einer von euch noch fragt was mit dem Schädel passiert ist den ich aus der Kanalisation gefischt habe,… Ich mach’s kurz. Der Typ dem der Schädel gehört hat, ist schlicht durch nen offenen Kanaldeckel gefallen und krepiert. Ich hoffe Pharasma ist dem Typen gnädig, vor allem bei so einem Tod hat er sich ein gutes Nachleben verdient!

Aber zurück zum „Dunklen Fürstentum“. In einer für uns untypisch professionellen Bilderbuchaktion haben wir die leere Taverne besetzt und den Wirt und seine beiden Helfer gefangen genommen. Es stellte sich heraus, dass diese drei nur angeheuerte Niemande waren, deswegen ließen wir sie leben und verschnürten sie. Die Assassine hatte uns auch von einer Kellerklappe berichtet, in der viele Leute einfach verschwanden und nicht wieder hoch kamen. Wir stiegen also runter in deren großen Keller und sahen gleich mal eine brennende Decke. Unsere Magiefuzzies meinte das sei keine Magie, sondern irgend ne Alchemistische Panscherei. Bisher war Decke zum Glück harmlos. Ich hoffe das, das auch so bleibt. Hinter der ersten Tür trafen wir auf drei Wachleute. Einer von denen floh, aber Genos verfolgte ihn und verschwand irgendwo im Labyrinth der Gänge. Rizz, Grollo und ich kümmerten uns um die anderen beiden Schergen. Einen enthauptete ich und den zweiten schlugen wir bewusstlos und nahmen ihn gefangen. Nach einer Befragung stellte sich heraus, dass der Kerl und seine beiden Kumpels nur angeheuerte Schläger waren. Wo zur Hölle sind die echten Mitglieder und wo ist deren Boss?

Während Rizz mit Leichen fleddern beschäftigt war und ich den Schläger ausfragte, ging Grolle weiter voran. Auf einmal hörten wir ein lautes Rumpeln, gefolgt von einem animalischen Brüllen, aus dem Gang in den Grollo eben verschwunden war. Unverzüglich enthauptete ich den Schergen und rannte hinterher. Rizz hatte eben das Katalogisieren der Beute abgeschlossen und war sogar noch vor mir bei Grolle. Für Grolle sah es nicht gut aus. Die Wand war eingestürzt und hatte ihn zur Hälfte unter sich begraben. Eine große geschuppte Monstrosität mit viel zu vielen Zähen, Muskeln wie Baumstämmen und verflucht scharfen Krallen stand über ihm und leckte sich die Lefzen.

Unverzüglich ließ Rizz seine Magie auf das Monster los, doch sein erster Zauber verfehlt seine Wirkung, zu sehr war das Monster auf seine Beute fixierte. Ich stürmte auf das Monster zu, doch bevor ich auch nur in seine nähe kam, reagierte die Bestie blitzschnell. Es hieb mit einer Pranke nach mir und versetzte mir einen Schlag gegen die Brust, der wirklich verflucht wehtat und mir etwas von meinem Atem raubte. Nun war ich aber endlich nahe genug an das Monster ran gekommen um es anzugreifen. Ich schrie: „Brenn!“, und sofort entflammten die Runen an meinem Krummsäbel, mit all meiner Macht hieb ich nach dem Biest. Mein Schlag prallte wirkungslos an den harten Schuppen der Bestie ab. Zumindest hatte ich seine Aufmerksamkeit von Grolle weg gelenkt der schwer verwundet versuchte vor dem Monster weg zu kriechen. Die Augen des Monsters fixierten mich wie eine lästige Schmeißfliege, und ich bin sicher das es hätte mich angegriffen, wenn nicht in diesem Moment Genos wie ein Pfeil um die Ecke geschossen wäre. Er attackierte das Biest mit einem Hagel aus Schlägen, der dafür sorgte, dass es einige Zähne verlor.

Rizz hatte in der Zwischenzeit eine Kampfzauber auf das Biest losgelassen, zum Glück war es zum Dumm um zu erkennen, das Genos nicht der alleinige Grund für seine Kopfschmerzen war. Ich trat einen Schritt zurück und ließ meinen Krummsäbel fallen und zog meinen Streitflegel. Ich konnte den Panzer der Bestie nicht durchdringen, aber vielleicht konnte ich es einschüchtern. Ich wirbelte also mit einem Flegel um mich und brüllte so laut wie ich nur konnte. Das große geschuppte Ding war davon sichtlich unbeeindruckt, die blinde Wut in seinen Augen galt nun Genos. Ich sah noch wie Genos sich aus dem Angriff des Biests herauswinden wollte, aber die beiden Klauen des Monsters ließen ihm keine Möglichkeit auszuweichen. Bewusstlos und aus mehreren Körperstellen blutend brach Genos zusammen. Das Monster ergriff seinen regungslosen Körper, riss sein Maul auf um Genos zu verschlingen und,… ließ ihn fallen. Auf einmal Hieb das Tier wild um sich, als ob es auf einen Gegner einschlagen würde, der nicht da war. Es war mir sofort klar das, dass Rizz tun war, den Geist von Menschen und Monster zu beherrschen war seine Spezialität. Ich versuchte noch einmal mit Gebrüll das Biest ein zu schüchtern, und tatsächlich, diesmal gelang es mir. Das Biest zuckte kurz vor mir zurück, bevor es wieder auf seinen nicht existenten Feind einhieb. Grollo hatte sich in der Zwischenzeit geheilt und wirkte seine Heilzauber um den verwundeten Genos zu retten.

Rizz entlud Kampfzauber nach Kampfzauber auf das Monster. Ich tat mein bestes das Ding weiter etwas ein zu schüchtern. Ich wusste das man Zauber bis zu einem gewissen Grad mit Willenskraft widerstehen kann. Wenn ich das Ding also eingeschüchtert hielt, war es leichter für Rizz Zauber ihre volle Wirkung zu entfalten. Schon nach kurzer Zeit forderte Rizz Magie ihren Tribut. Der Kopf des Monsters explodierte und Hirnmasse spritzte in alle Richtungen. Ich konnte mich zum Glück schnell genug hinter mein Schild retten um nichts davon ab zu bekommen, aber Genos und Grolle werden nach diesem Abenteuer ein ordentliches Bad nötig haben.

Nachdem wir unsere Wunden versorgt hatten, führte uns Genos tiefer in das Labyrinth der Gänge das er bis eben erkundet hatte. Wir kamen an einigen Goblin vorbei die durch Speer-Fallen zu Schaschlik-Spießen verarbeitet wurden. Zum Glück hatten die Gobo’s die meisten Fallen wohl schon für uns ausgelöst, da wir auf keine weiteren trafen. Wir kamen außerdem an dem Mann vorbei, den Genos vorher verfolgt hatte. Auf Höhe seiner Oberschenkel war die Beine vom Körper getrennt worden, und zwar in dem der fehlende Teil zu Pasta zerquetscht wurde. Genos war wohl ein wenig angepisst davon gewesen, dass der Kerl seine Kumpels im Stich gelassen hatte. Genos führte uns weiter zu einem sehr sonderbaren Raum in dem drei potthässliche Bilder hingen, sowie ein Schüssel, der in Bernstein feststeckte. Paranoid wie wir waren vermuteten wir eine Falle. Natürlich war es keine. (Fallen sind nie da wenn man sie vermutet, nur dann wenn man sie nicht vermutet!) Wir sackten also den Schlüssel und alles andere von Wert in dem Raum ein.

Hier stehe ich nun und schreibe diese Zeilen, während mich Rizz verwundert ansieht. Ich wette der Rattenmann fragt sich grade so etwas wie „Tyc kann schreiben?!“ Ich lese es an seinem Gesicht. Nach dieser kurzen Pause, geht es weiter. Zeit den Boss des „Dunklen Fürstentums“ zu finden und zu töten. Sollte es nach diesem Eintrag keinen mehr geben, haben mich wahrscheinlich die Leute vom dunklen Fürstentum abgemurkst. Das setzt natürlich voraus das sie mein Tagebuch behalten und nicht zerstören. Sollte das der Fall sein, tut mir einen Gefallen werte Finder dieses Buches: Tötet alle diese Bastarde!

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