Türmeister

Der Anfang vom Ende!

(des dunklen Fürstentums)

Endlich haben wir sie gefunden! Noch am heutigen Tage löschen wir das Dunkle Fürstentum aus!Es hatte sich wirklich gelohnt die Assassine anzuheuern, sie spürte das Hauptquartier des dunklen Fürstentums für uns auf. Sie fand diese Mistkerle über die Lebensmittel-Händler. Klar, eine so große Geheimorganisation muss auch essen. Den Trick zum Aufspüren muss ich mir merken. Das Hauptquartier des „Dunklen Fürstentums“ befand sich in einer Spelunke namens „zur Pfauenfeder“. Achja, die Assassine fand außerdem heraus, das sich die Typen auch „Das schwarze Auge“ nannten. Immer diese vielen Namen, Baaah!

Vor derm Taverne „zur Pfauenfeder“ aber erhielten wir eine Nachricht von Julius Magra, der uns unverzüglich sehen wollte. Selbst wir sind nicht so dämlich den Vampir nochmal zu verärgern. Also marschierten wir schnurstracks zu ihm. Es traf sich sehr gut, dass er von uns wollte das wir das Dunklen Fürstentum auslöschen. (Etwas das wir sowieso gerade vorhatten.) Er versprach uns, nen Batzen Geld, wenn wir ihm einen Beweis bringen, dass wir die Typen wirklich umgelegt haben.Wir machten uns also wieder auf den Weg zur „Pfauenfeder“. Auf dem Weg, verkauften wir noch den Käfig der es uns erlaubt mit Toten zu reden. Das Ding war bisher sehr nicht hilfreich gewesen, aber immerhin war es einiges wert! Falls sich einer von euch noch fragt was mit dem Schädel passiert ist den ich aus der Kanalisation gefischt habe,… Ich mach’s kurz. Der Typ dem der Schädel gehört hat, ist schlicht durch nen offenen Kanaldeckel gefallen und krepiert. Ich hoffe Pharasma ist dem Typen gnädig, vor allem bei so einem Tod hat er sich ein gutes Nachleben verdient!

Aber zurück zum „Dunklen Fürstentum“. In einer für uns untypisch professionellen Bilderbuchaktion haben wir die leere Taverne besetzt und den Wirt und seine beiden Helfer gefangen genommen. Es stellte sich heraus, dass diese drei nur angeheuerte Niemande waren, deswegen ließen wir sie leben und verschnürten sie. Die Assassine hatte uns auch von einer Kellerklappe berichtet, in der viele Leute einfach verschwanden und nicht wieder hoch kamen. Wir stiegen also runter in deren großen Keller und sahen gleich mal eine brennende Decke. Unsere Magiefuzzies meinte das sei keine Magie, sondern irgend ne Alchemistische Panscherei. Bisher war Decke zum Glück harmlos. Ich hoffe das, das auch so bleibt. Hinter der ersten Tür trafen wir auf drei Wachleute. Einer von denen floh, aber Genos verfolgte ihn und verschwand irgendwo im Labyrinth der Gänge. Rizz, Grollo und ich kümmerten uns um die anderen beiden Schergen. Einen enthauptete ich und den zweiten schlugen wir bewusstlos und nahmen ihn gefangen. Nach einer Befragung stellte sich heraus, dass der Kerl und seine beiden Kumpels nur angeheuerte Schläger waren. Wo zur Hölle sind die echten Mitglieder und wo ist deren Boss?

Während Rizz mit Leichen fleddern beschäftigt war und ich den Schläger ausfragte, ging Grolle weiter voran. Auf einmal hörten wir ein lautes Rumpeln, gefolgt von einem animalischen Brüllen, aus dem Gang in den Grollo eben verschwunden war. Unverzüglich enthauptete ich den Schergen und rannte hinterher. Rizz hatte eben das Katalogisieren der Beute abgeschlossen und war sogar noch vor mir bei Grolle. Für Grolle sah es nicht gut aus. Die Wand war eingestürzt und hatte ihn zur Hälfte unter sich begraben. Eine große geschuppte Monstrosität mit viel zu vielen Zähen, Muskeln wie Baumstämmen und verflucht scharfen Krallen stand über ihm und leckte sich die Lefzen.

Unverzüglich ließ Rizz seine Magie auf das Monster los, doch sein erster Zauber verfehlt seine Wirkung, zu sehr war das Monster auf seine Beute fixierte. Ich stürmte auf das Monster zu, doch bevor ich auch nur in seine nähe kam, reagierte die Bestie blitzschnell. Es hieb mit einer Pranke nach mir und versetzte mir einen Schlag gegen die Brust, der wirklich verflucht wehtat und mir etwas von meinem Atem raubte. Nun war ich aber endlich nahe genug an das Monster ran gekommen um es anzugreifen. Ich schrie: „Brenn!“, und sofort entflammten die Runen an meinem Krummsäbel, mit all meiner Macht hieb ich nach dem Biest. Mein Schlag prallte wirkungslos an den harten Schuppen der Bestie ab. Zumindest hatte ich seine Aufmerksamkeit von Grolle weg gelenkt der schwer verwundet versuchte vor dem Monster weg zu kriechen. Die Augen des Monsters fixierten mich wie eine lästige Schmeißfliege, und ich bin sicher das es hätte mich angegriffen, wenn nicht in diesem Moment Genos wie ein Pfeil um die Ecke geschossen wäre. Er attackierte das Biest mit einem Hagel aus Schlägen, der dafür sorgte, dass es einige Zähne verlor.

Rizz hatte in der Zwischenzeit eine Kampfzauber auf das Biest losgelassen, zum Glück war es zum Dumm um zu erkennen, das Genos nicht der alleinige Grund für seine Kopfschmerzen war. Ich trat einen Schritt zurück und ließ meinen Krummsäbel fallen und zog meinen Streitflegel. Ich konnte den Panzer der Bestie nicht durchdringen, aber vielleicht konnte ich es einschüchtern. Ich wirbelte also mit einem Flegel um mich und brüllte so laut wie ich nur konnte. Das große geschuppte Ding war davon sichtlich unbeeindruckt, die blinde Wut in seinen Augen galt nun Genos. Ich sah noch wie Genos sich aus dem Angriff des Biests herauswinden wollte, aber die beiden Klauen des Monsters ließen ihm keine Möglichkeit auszuweichen. Bewusstlos und aus mehreren Körperstellen blutend brach Genos zusammen. Das Monster ergriff seinen regungslosen Körper, riss sein Maul auf um Genos zu verschlingen und,… ließ ihn fallen. Auf einmal Hieb das Tier wild um sich, als ob es auf einen Gegner einschlagen würde, der nicht da war. Es war mir sofort klar das, dass Rizz tun war, den Geist von Menschen und Monster zu beherrschen war seine Spezialität. Ich versuchte noch einmal mit Gebrüll das Biest ein zu schüchtern, und tatsächlich, diesmal gelang es mir. Das Biest zuckte kurz vor mir zurück, bevor es wieder auf seinen nicht existenten Feind einhieb. Grollo hatte sich in der Zwischenzeit geheilt und wirkte seine Heilzauber um den verwundeten Genos zu retten.

Rizz entlud Kampfzauber nach Kampfzauber auf das Monster. Ich tat mein bestes das Ding weiter etwas ein zu schüchtern. Ich wusste das man Zauber bis zu einem gewissen Grad mit Willenskraft widerstehen kann. Wenn ich das Ding also eingeschüchtert hielt, war es leichter für Rizz Zauber ihre volle Wirkung zu entfalten. Schon nach kurzer Zeit forderte Rizz Magie ihren Tribut. Der Kopf des Monsters explodierte und Hirnmasse spritzte in alle Richtungen. Ich konnte mich zum Glück schnell genug hinter mein Schild retten um nichts davon ab zu bekommen, aber Genos und Grolle werden nach diesem Abenteuer ein ordentliches Bad nötig haben.

Nachdem wir unsere Wunden versorgt hatten, führte uns Genos tiefer in das Labyrinth der Gänge das er bis eben erkundet hatte. Wir kamen an einigen Goblin vorbei die durch Speer-Fallen zu Schaschlik-Spießen verarbeitet wurden. Zum Glück hatten die Gobo’s die meisten Fallen wohl schon für uns ausgelöst, da wir auf keine weiteren trafen. Wir kamen außerdem an dem Mann vorbei, den Genos vorher verfolgt hatte. Auf Höhe seiner Oberschenkel war die Beine vom Körper getrennt worden, und zwar in dem der fehlende Teil zu Pasta zerquetscht wurde. Genos war wohl ein wenig angepisst davon gewesen, dass der Kerl seine Kumpels im Stich gelassen hatte. Genos führte uns weiter zu einem sehr sonderbaren Raum in dem drei potthässliche Bilder hingen, sowie ein Schüssel, der in Bernstein feststeckte. Paranoid wie wir waren vermuteten wir eine Falle. Natürlich war es keine. (Fallen sind nie da wenn man sie vermutet, nur dann wenn man sie nicht vermutet!) Wir sackten also den Schlüssel und alles andere von Wert in dem Raum ein.

Hier stehe ich nun und schreibe diese Zeilen, während mich Rizz verwundert ansieht. Ich wette der Rattenmann fragt sich grade so etwas wie „Tyc kann schreiben?!“ Ich lese es an seinem Gesicht. Nach dieser kurzen Pause, geht es weiter. Zeit den Boss des „Dunklen Fürstentums“ zu finden und zu töten. Sollte es nach diesem Eintrag keinen mehr geben, haben mich wahrscheinlich die Leute vom dunklen Fürstentum abgemurkst. Das setzt natürlich voraus das sie mein Tagebuch behalten und nicht zerstören. Sollte das der Fall sein, tut mir einen Gefallen werte Finder dieses Buches: Tötet alle diese Bastarde!

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Footman

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